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Bank of Ghana enthüllt vorgeschlagene Regulierungen für virtuelle Vermögenswerte

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Die Bank von Ghana hat Entwurfsregelungen veröffentlicht, die darauf abzielen, einen Rahmen für die Kryptowährungsindustrie zu schaffen. Die Regeln sind darauf ausgelegt, Verbraucher zu schützen, Finanzkriminalität zu verhindern und finanzielle Inklusion zu fördern. Anbieter von virtuellen Vermögensdiensten (VASPs) werden verpflichtet sein, sich zu registrieren und strenge Standards zu erfüllen, während es kommerziellen Banken untersagt ist, direkt mit virtuellen Vermögensgeschäften umzugehen. Die Öffentlichkeit hat die Möglichkeit, Rückmeldung zu den vorgeschlagenen Regelungen zu geben, bevor sie finalisiert werden.

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Bank of Ghana enthüllt vorgeschlagene Regulierungen für virtuelle Vermögenswerte

Anstieg der Nutzung digitaler Vermögenswerte unterstreicht die Notwendigkeit von Regulierungen

Die Bank von Ghana (BOG) hat kürzlich Entwurfsregelungen vorgestellt, um einen regulatorischen Rahmen für digitale Vermögenswerte zu schaffen. Veröffentlicht am 16. August, zielen die Regeln darauf ab, finanzielle Inklusion zu fördern und Kryptowährungsnutzer zu schützen. Die Entscheidung der Zentralbank folgte einer umfassenden Analyse digitaler Vermögenswerte wie Bitcoin (BTC) und der USDT-Stablecoin.

Die Analyse ergab, dass Ghanas technikaffine Bevölkerung zunehmend digitale Vermögenswerte nutzt, angetrieben durch weit verbreiteten Internetzugang und den Aufstieg von Anbietern virtueller Vermögensdienste (VASPs). Obwohl die Nutzung von Krypto im Vergleich zu traditionellen Finanzen gering bleibt, identifizierte die BOG ihre Rolle bei grenzüberschreitenden Zahlungen und Überweisungen als Grund für eine Regulierung.

Diese Regelungen zielen darauf ab, Geldwäsche, Betrug und Cybersicherheitsbedrohungen zu bekämpfen, während sie internationale Standards einhalten.

Ein Bericht in Graphic Business sagte, dass sich die Regulierungen hauptsächlich auf die Überwachung von Kryptowährungsbörsen und VASPs konzentrieren. Unter den vorgeschlagenen Gesetzen müssen sich diese Einheiten entweder bei der Zentralbank oder der ghanaischen Börsen- und Wertpapierkommission (SEC) registrieren. Börsen müssten auch verdächtige Transaktionen an das Financial Intelligence Center melden.

Darüber hinaus müssen VASPs Kapitalanforderungen erfüllen und über interne Kontrollen sowie Risikomanagementrahmen verfügen. Die Entwurfsregelungen klären, dass kommerzielle und registrierte Finanzinstitutionen nur Dienstleistungen für registrierte VASPs bereitstellen können. Keine Bank oder Finanzinstitution darf direkt mit einem virtuellen Vermögensgeschäft umgehen.

Bevor die Regelungen finalisiert werden, wird die BoG einen Sandbox-Testprozess durchführen, um potenzielle Probleme zu identifizieren oder die Regeln zu verfeinern. Die Öffentlichkeit kann bis zum 31. August Rückmeldung geben, besagte der Bericht.

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