Die australische Regierung sagt, sie werde ihr Vorgehen gegen Geldwäsche, an der internationale Studenten und Krypto-Geldautomaten beteiligt sind, intensivieren.
Australien zielt auf Missbrauch von Krypto-Geldautomaten mit neuen Datenregeln für Studentenvisa ab

Banken erhalten Zugriff auf den Studentenvisastatus
Die australische Regierung hat angekündigt, ihre Überprüfung internationaler Studenten zu verstärken, die angeblich von Kriminellen ausgenutzt werden, um Geld durch Krypto-Geldautomaten zu waschen. Unter den neuen Einwanderungsregulationsänderungen, die von Innenminister Tony Burke vorgeschlagen wurden, werden Banken Zugang zu Visadaten erhalten, um Studenten zu identifizieren, die verdächtigt werden, organisierte Kriminalität zu unterstützen.
Derzeit fehlt es Finanzinstituten an Übersicht darüber, ob internationale Studenten noch in Australien sind oder in ihre Heimatländer zurückgekehrt sind. Durch die Aktualisierung der Bedingungen des Visa Entitlement Verification Online (VEVO) Systems wird die Regierung es den Banken nun ermöglichen, diese Informationen zu überprüfen.
„Finanzinstitute werden infolgedessen Zugang zu Visainformationen haben, wenn sie glauben, dass sie es mit einem Kontonutzer zu tun haben, um festzustellen, ob jemand wahrscheinlich Australien verlassen hat“, erklärte Burke.
Die Behörden haben Bedenken hinsichtlich des schnellen Wachstums von Krypto-Geldautomaten geäußert, die von nur 23 im Jahr 2019 auf heute fast 2.000 angestiegen sind. Beamte führen diesen Anstieg auf lasche Maßnahmen zur Bekämpfung der Geldwäsche (AML) und der Terrorismusfinanzierung (CFT) durch einige Anbieter zurück, was die Australian Transaction Reports and Analysis Centre (AUSTRAC) dazu veranlasst hat, ihre Überwachungsbemühungen zu verstärken.
Burke bekräftigte die Überzeugung der Beamten, dass Krypto-Geldautomaten häufig von Betrügern genutzt werden, insbesondere von solchen, die ältere Australier ins Visier nehmen. „Als AUSTRAC die Hauptnutzer untersuchte – diejenigen, die das meiste Geld in Krypto-Geldautomaten investierten – waren 85 Prozent der Gelder in Betrügereien oder Geldmaulwürfen verwickelt“, sagte er.
Er enthüllte auch, dass die bevorstehende Gesetzgebung einen neuen Regulierungsrahmen für Geschäfte mit digitalen Vermögenswerten einführen wird. Dieser Rahmen wird bestehende Finanzdienstleistungsgesetze ausweiten und AUSTRAC befähigen, risikoreiche Produkte einzuschränken oder zu verbieten, wobei Krypto-Geldautomaten genau in diese Kategorie fallen.
FAQ 💡
- Warum gibt die australische Regierung den Banken Zugang zu Studentendaten? Um Banken bei der Identifizierung von „Konto-Maultieren“ zu helfen, indem überprüft wird, ob internationale Studenten, die der Geldwäsche verdächtigt werden, Australien bereits verlassen haben.
- Was ist die Hauptsorge in Bezug auf Krypto-Geldautomaten in Australien? Beamte weisen auf das schnelle Wachstum der Krypto-Geldautomaten – inzwischen fast 2.000 – hin, das mit mangelnder Aufsicht verbunden ist, wobei AUSTRAC-Daten zeigen, dass 85 % der Gelder von Hauptnutzern in Betrügereien oder Geldmaulwürfe verwickelt sind.
- Welche neuen Befugnisse wird AUSTRAC in Bezug auf risikoreiche Produkte in Australien haben? Bevorstehende Gesetze werden AUSTRAC befähigen, risikoreiche digitale Asset-Produkte zu beschränken oder zu verbieten, insbesondere Krypto-Geldautomaten.
- Wie bekämpft Australien die Nutzung von Studentenkonten für kriminelle Zwecke? Australien aktualisiert das VEVO-System, um es Finanzinstituten zu ermöglichen, den Visastatus internationaler Studenten zu überprüfen, die in verdächtige Kontobewegungen verwickelt sind.




