Vermögensverwalter haben sich zu Trumps vorgeschlagenem US-Bitcoin-Reservat geäußert und damit die Spaltungen über digitale Vermögenswerte in der nationalen Wirtschaftsstrategie aufgezeigt.
Asset-Manager äußern sich zur Debatte über US-Bitcoin-Reserven
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Vermögensverwalter uneinig über Bitcoin-Reservat in der kühnen Strategie der Nation
Diskussionen über die Einrichtung eines strategischen Bitcoin-Reservats der USA haben sich nach der Wiederwahl von Präsident Donald Trump intensiviert. Mehrere Vermögensverwaltungsfirmen und Finanzanalysten haben ihre Perspektiven zu der Idee eines strategischen Bitcoin-Reservats für die USA geäußert.
Unter den Finanzinstitutionen hat Vaneck eine direkte Haltung zugunsten eines Bitcoin-Reservats eingenommen. Matthew Sigel, Vanecks Leiter der Forschung zu digitalen Vermögenswerten, äußerte sich letzte Woche auf der Social-Media-Plattform X:
Vaneck befürwortet ein strategisches Bitcoin-Reservat.
Trumps Vorschlag, ein US-Bitcoin-Reservat einzurichten, hat eine bedeutende Debatte über die Rolle digitaler Vermögenswerte in der nationalen Wirtschaftsstrategie entfacht. US-Senatorin Cynthia Lummis (R-WY) hat auch den Bitcoin Act eingeführt, der vorschlägt, dass das US-Finanzministerium innerhalb von fünf Jahren bis zu eine Million Bitcoins ansammelt.
Im Gegensatz zu Vaneck hat Blackrock, der weltweit größte Vermögensverwalter, angeblich jede Unterstützung abgelehnt. Die Fox Business Journalistin Eleanor Terrett teilte letzte Woche auf X:
Quellen nahe Blackrock teilen Fox Business mit, dass der große Geldverwalter trotz jüngster Berichte kein strategisches BTC-Reservat unterstützt.
Diese kontrastierenden Positionen heben die unterschiedlichen institutionellen Einstellungen gegenüber Bitcoin als Reservevermögen hervor.
Unterdessen unterstützt der Bitcoin-Befürworter Michael Saylor weiterhin die Idee und vergleicht ein Bitcoin-Reservat mit historischen Investitionen wie dem Kauf von Louisiana oder dem Erwerb Manhattans. Saylor behauptet, dass die Akzeptanz von Bitcoin vor wirtschaftlicher Instabilität schützen und die nationalen Vermögenswerte diversifizieren könnte. Sein Software-Intelligence-Unternehmen Microstrategy hat weiterhin aggressiv Bitcoin gekauft. Zum Zeitpunkt des Schreibens hat Microstrategy 386.700 BTC angehäuft.
Senatorin Lummis erklärte kürzlich, dass die USA bestehende Bundesvermögen nutzen könnten, um ein Bitcoin-Reservat ohne neue Ausgaben zu schaffen. Sie hob hervor, dass die Neubewertung von Goldzertifikaten zu aktuellen Marktpreisen und die Umwandlung in Bitcoin sowie die Nutzung von über 200.000 BTC, die bereits durch Vermögenseinziehungen gehalten werden, ein Reservat schaffen könnten. Lummis schlug vor, dass dieses Reservat die Position des US-Dollars als globale Reservewährung stärken und die Staatsverschuldung reduzieren könnte. Sie betonte, dass ein solcher Ansatz zusätzliche Staatsausgaben vermeiden und gleichzeitig die aktuellen Bestände strategisch für den wirtschaftlichen Nutzen nutzen würde.




