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Arizona verwirft bahnbrechendes Bitcoin-Gesetz – bezeichnet Krypto als 'ungetestet'

Arizonas Chance, die Krypto-gesteuerte öffentliche Finanzierung voranzutreiben, wurde abrupt gestoppt, als der Gouverneur ein bahnbrechendes Gesetz blockierte, das es staatlichen Rentenfonds ermöglicht hätte, Bitcoin zu kaufen.

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Arizona verwirft bahnbrechendes Bitcoin-Gesetz – bezeichnet Krypto als 'ungetestet'

Arizonas Gouverneur stoppt Bitcoin-Gesetz für öffentliche Krypto-Investitionen

Arizonas Gouverneurin Katie Hobbs legte am 2. Mai ihr Veto gegen das Senatsgesetz 1025 ein und blockierte damit einen Gesetzesvorschlag, der es öffentlichen Fonds—including staatliche Rentensysteme—ermöglicht hätte, in Bitcoin und andere Kryptowährungen zu investieren. Das Gesetz, formal betitelt als „Arizona Strategic Bitcoin Reserve Act“, wollte Titel 35, Kapitel 2 der Arizona Revised Statutes durch die Hinzufügung von Artikel 2.2 ändern. Es hätte es öffentlichen Fonds erlaubt, bis zu 10% ihrer Portfolios in digitale Vermögenswerte zu investieren und Bestimmungen für die Speicherung solcher Bestände in einem zukünftigen föderalen strategischen Bitcoin-Reservelager zu skizzieren, falls dieses vom US-Finanzministerium eingerichtet würde.

Hobbs rechtfertigte ihre Entscheidung in einem Brief an den Senatspräsidenten Warren Petersen und bekräftigte ihre Haltung zur Aufrechterhaltung konservativer Anlagestrategien für das Rentensystem des Staates. Sie schrieb:

Heute habe ich mein Veto gegen das Senatsgesetz 1025 eingelegt. Das Arizona State Retirement System ist eines der stärksten in der Nation, weil es fundierte und informierte Investitionen tätigt. Arizonas Rentenfonds sind nicht der Ort für den Staat, um unerprobte Investitionen wie virtuelle Währung auszuprobieren.

Der vorgeschlagene Gesetzentwurf definierte virtuelle Währung als digitale Darstellung von Wert, die als Tauschmittel, Rechnungseinheit und Wertaufbewahrungsmittel verwendet wird, mit Ausnahme jeglicher Darstellung von US-amerikanischen oder ausländischen Fiat-Währungen.

Das Veto löste rasch Gegenreaktionen in der Krypto-Community aus. Bitcoin-Befürworter Anthony Pompliano reagierte auf der Social-Media-Plattform X: „Der Gouverneur von Arizona hat gerade ein Gesetz blockiert, das es dem Staat ermöglicht hätte, in Bitcoin zu investieren. Stellen Sie sich die Ignoranz eines Politikers vor, zu glauben, er könne Anlageentscheidungen treffen. Wenn sie Bitcoin nicht übertreffen kann, muss sie es kaufen.“ Tierion-CEO Wayne Vaughan äußerte: „Demokratische Gouverneurin von Arizona, Katie Hobbs, hat gerade ein Gesetz blockiert, das es dem Rentenfonds des Staates ermöglicht hätte, Bitcoin zu kaufen. Denken Sie daran, wenn Ihnen jemand weiszumachen versucht, dass die Demokraten eine pro-krypto Partei sind.“ Vanecks Leiter der digitalen Vermögenswerte Forschung, Matthew Sigel, erklärte:

Gouverneur von Arizona legt Veto gegen Bitcoin-Gesetz ein und nennt BTC „unerprobt“ und keine „solide Investition“.

Unterstützer des Senatsgesetzes 1025 argumentieren, dass Bitcoin und ähnliche Vermögenswerte die Portfoliodiversifizierung verbessern und Schutz gegen Inflation bieten könnten. Sie betrachten das Veto als verpasste Chance für Arizona, bei der digitalen Vermögensinnovation eine Führungsrolle zu übernehmen. Während Hobbs’ Entscheidung mit vorsichtigen Anlagestrategien übereinstimmt, ist die umfassendere Debatte über den Platz der Kryptowährung in der öffentlichen Finanzierung noch lange nicht beendet.

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