Die argentinische Wertpapieraufsichtsbehörde (CNV) erkennt Kryptowährungen nun als Vermögenswerte an, die als Teil des Nettovermögens einer Privatperson berücksichtigt werden können, um als Anleger zu gelten. Dieser Schritt könnte es Anlegern ermöglichen, das für diese Kategorie erforderliche Vermögen von fast 478.000 US-Dollar zu erreichen.
Argentinien erkennt Kryptowährungen als Teil des Vermögens qualifizierter Anleger an

Wichtige Erkenntnisse:
- Der CNV-Beschluss 1125/2026 lässt Kryptowährungen auf die 479.000-Dollar-Grenze für Anleger anrechnen und erweitert damit den künftigen Marktzugang.
- Ein Verbot der Zentralbank aus dem Jahr 2022 verhindert zwar weiterhin Krypto-Dienstleistungen für Privatkunden, doch Banken testen derzeit die Abwicklung über Blockchain.
- Es wird erwartet, dass Präsident Milei das Bankverbot von 2022 bald aufhebt, was die Akzeptanz von Kryptowährungen in Argentinien fördern wird.
Argentinien ändert Gesetz, um Kryptowährungen als Vermögen für qualifizierte Anleger anzuerkennen
Argentinien arbeitet schrittweise daran, seine Finanzbranche für Krypto-Vermögenswerte zu öffnen, und strebt eine stärkere Anerkennung von Kryptowährungen in allen Wirtschaftssektoren an.
Die argentinische Wertpapieraufsichtsbehörde (CNV) hat den Allgemeinen Beschluss 1125/2026 erlassen, der festlegt, dass virtuelle Vermögenswerte als Teil des Vermögens einer Person anerkannt werden, um die Einstufung als qualifizierter Anleger im Land zu erreichen.

Der Beschluss definiert virtuelle Vermögenswerte als „jede digitale Wertdarstellung, die digital gehandelt und/oder übertragen und für Zahlungen oder Investitionen verwendet werden kann“. Das bedeutet, dass Kryptowährungen, tokenisierte Vermögenswerte und sogar Stablecoins als solche Vermögenswerte genutzt werden könnten.
Die CNV argumentierte, dass „die schrittweise Einbeziehung neuer Anlageklassen – wie beispielsweise virtueller Vermögenswerte – in Anlageportfolios deren Berücksichtigung zum Nachweis der erforderlichen finanziellen Leistungsfähigkeit ratsam macht, da sie einen zusätzlichen Ausdruck der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und der finanziellen Erfahrung des Anlegers darstellen.“
Bisher konnten Kryptowährungsbestände, die von Anlegern offengelegt wurden, nicht als Teil des Vermögens angerechnet werden, das erforderlich ist, um die für diese Anlageklasse geltende Schwelle von fast 479.000 US-Dollar zu erreichen.
Mit dieser Maßnahme strebt die CNV eine Demokratisierung und Öffnung der Anlagemärkte für neue Zielgruppen an, die normalerweise kein Interesse an traditionellen Anlagen haben und sich stärker auf digitale Alternativen konzentrieren, darunter Staking und dezentrale Finanzplattformen.
Während Argentinien in dieser Hinsicht Fortschritte macht, dürfen Finanzinstitute ihren Kunden keine Kryptowährungsdienstleistungen anbieten, da die Zentralbank 2022 einen Beschluss erlassen hat, um „die Risiken zu mindern, die mit Transaktionen mit diesen Vermögenswerten verbunden sind und für Nutzer von Finanzdienstleistungen sowie für das Finanzsystem insgesamt entstehen könnten“.
Dennoch testen einige Banken Blockchain-basierte Infrastrukturen für ihre internen Abwicklungen. Berichten zufolge soll diese Beschränkung kurzfristig aufgehoben werden, da sich die Regierung von Präsident Milei gegenüber Kryptowährungen öffnet.

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