Apple hat seine Richtlinien für den US-App-Store aktualisiert, um Apps zu erlauben, auf externe Zahlungssysteme zu verlinken, ein Schritt, der von der Krypto-Community begrüßt wird, da er es NFTs, Wallets und dezentralen Finanzplattformen (DeFi) ermöglicht, die Gebühren von Apple zu umgehen.
Apples überarbeitete US-Richtlinien für den App Store erleichtern Krypto-App-Zahlungen und NFT-Barrieren

Änderung der App-Store-Regeln von Apple öffnet die Tür für Krypto-Transaktionen über externe Links
Die Änderungen, die ab dem 2. Mai 2025 in Kraft treten, folgen einem Urteil eines Bundesgerichts, das Apple der Verletzung einer einstweiligen Verfügung von 2021 befand, die aus der kartellrechtlichen Klage von Epic Games resultierte. Die Verfügung verlangte, dass Apple Entwicklern ermöglicht, Nutzer zu alternativen Zahlungsmethoden außerhalb seines App Stores zu leiten, wo zuvor bis zu 30 % Kommission berechnet wurden.
Unter den überarbeiteten Regeln können US-Entwickler nun Schaltflächen oder Links zu externen Websites für digitale Einkäufe ohne Apples Genehmigung oder Provisionen integrieren. Dies beendet die frühere Praxis von Apple, massive Gebühren für solche Transaktionen zu erheben und „Schreckensbildschirme“ anzuzeigen, die Nutzer vor den Risiken externer Zahlungen warnen.
Der Kryptosektor sieht diesen Schritt als entscheidend an. Apps, die mit nicht-fungiblen Tokens (NFTs), dezentralen Finanzen (DeFi) und Wallet-Diensten handeln, können nun die Gebühren von Apple vermeiden und 15–30 % mehr Einnahmen pro Transaktion behalten. Entwickler können auch Zahlungsabwickler von Drittanbietern wie Stripe nutzen, was die Flexibilität für krypto-native Transaktionen erhöht.
Die Reaktionen in den sozialen Medien waren weitgehend optimistisch. „Mobile Crypto wurde gerade entfesselt“, postete eine Person am 3. Mai 2025 und hob die Vorteile für NFTs und die DeFi-Adoption hervor. Einige äußerten jedoch Vorsicht. Kritiker bemerkten, dass das Update nur für den US-App-Store gilt, was globale Kryptoprojekte einschränkt, und Apple verbietet weiterhin Apps, die Initial Coin Offerings (ICOs) oder Kryptowährungs-Mining ermöglichen.
Die Veränderung steht im Einklang mit globalen antitrustlichen Trends, einschließlich des Digital Markets Act der EU, der Technologieriesen unter Druck setzt, ihre Ökosysteme zu öffnen. Apple erklärte, es sei mit dem Urteil nicht einverstanden und plane, Berufung einzulegen, was Spielraum für zukünftige Richtlinienänderungen lässt.
Während das Update einen Fortschritt für US-Krypto-Apps darstellt, bleiben Herausforderungen bestehen. Kleinere Entwickler könnten mit Vertrauensproblemen bei externen Zahlungen konfrontiert werden, und die breitere Akzeptanz hängt davon ab, ob Apple die Regeln weltweit ausweitet.




