Otavio Costa, ein Makrostratege bei Crescat Capital, einer multidisziplinären Vermögensverwaltungsfirma, hat seine Besorgnis über den Zustand des Liquiditätsindex für US-Staatsanleihen und dessen potenzielle Auswirkungen auf die Zukunft der US-Schulden zum Ausdruck gebracht. Er deutete an, dass die USA kurz davor stehen, ihren eigenen „Bank of England“-Moment vor den Wahlen zu erleben, was zu einem scharfen Anstieg der Renditen führen könnte.
Analyst sagt voraus: Die USA stehen vor einer eigenen Schuldenkrise à la "Bank of England" vor den Wahlen
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Analyst warnt vor einem Bank of England-Moment für die US-Schulden, starke Renditesteigerungen
Otavio Costa, Makrostratege von Crescat Capital, warnte vor bevorstehenden Problemen für die US-Wirtschaft vor den Präsidentschaftswahlen. In den sozialen Medien macht Otavio auf die sich verschlechternde Liquidität des Index für US-Staatsanleihen aufmerksam, die sich auf dem schlechtesten Stand seit der europäischen Schuldenkrise 2011 befindet.
Costa erklärte, was noch besorgniserregender sei, ist die geschwundene Liquidität für Staatsanleihen zu einem Zeitpunkt, an dem die USA „einer der größten Zinsdifferenzen im Vergleich zu anderen entwickelten Volkswirtschaften in der Geschichte“ haben im Vergleich zu anderen entwickelten Ländern.
Er glaubt, dass die Bühne bereitet ist, damit die US-Wirtschaft ihren „Bank of England“-Moment erlebt. Damit bezieht sich Costa auf einen scharfen Anstieg der Renditen für Staatsanleihen, die durch Ankündigungen von £45 Milliarden (über 57 Milliarden Dollar) an nicht finanzierten Steuersenkungen hervorgerufen wurden, was im September 2022 Bedenken bezüglich der Schuldenhaltbarkeit des Vereinigten Königreichs weckte.
Er betonte:
Wir stehen einem der schlimmsten Haushaltsdefizite der Geschichte in einem inflationären Umfeld mit abnehmender Nachfrage von ausländischen Zentralbanken im Verhältnis zu den Treasury-Emissionen gegenüber.
Costa hob auch hervor, dass traditionelle 60/40-Investmentportfolios, die 60 % ihrer Mittel in Aktien und die restlichen 40 % in Anleihen anlegen, möglicherweise einen Teil ihrer Allokation in Vermögenswerte wie Gold verschieben könnten. Dies geschieht, um defensive Strukturen für bevorstehende Ungleichgewichte aufzubauen und dabei den Vorteil sicherer Anlagegüter zu nutzen.
Andere Analysten und Experten haben seit Anfang des Jahres vor einer bevorstehenden Schuldenkrise gewarnt. Robert Kiyosaki warnte im Januar vor dem anschwellenden Zustand der US-Schulden und empfahl Anlegern, Gold, Silber und Bitcoin zu kaufen. Im März erklärte Mike Novogratz, CEO von Galaxy Digital, dass die Regierung Steuern erhöhen und Ausgaben kürzen sollte, um eine Schuldenkrise zu vermeiden.
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