Amazon steht unter Druck von Aktionären, Bitcoin als Vermögenswert in der Bilanz zu prüfen, unter Berufung auf Inflationsrisiken, die steigenden Renditen von Bitcoin und Unternehmensentwicklungen in Richtung Kryptowährungsadoption.
Amazons Aktionäre drängen auf Bitcoin in der Schatzkammer zur Stärkung der Reserven
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Aktionäre drängen Amazon, Bitcoin zu übernehmen—Ein mutiger Schritt für die Schatzverwaltung?
Amazon-Aktionäre drängen das Unternehmensgremium, die potenziellen Vorteile der Aufnahme von Bitcoin in seine Finanzstrategie zu prüfen. Der Vorschlag, der am 6. Dezember 2024 vom National Center for Public Policy Research eingereicht wurde, fordert eine formelle Bewertung und besagt:
Aktionäre verlangen, dass das Gremium eine Prüfung durchführt, um festzustellen, ob die Aufnahme von Bitcoin in die Firmenbilanz im besten langfristigen Interesse der Aktionäre liegt.
Die Initiative zielt darauf ab, festzustellen, ob Bitcoin dazu beitragen könnte, den Aktionärswert angesichts anhaltender Inflation und sinkender Renditen traditioneller Vermögenswerte zu schützen und zu steigern.
Dieser Vorschlag entspringt Sorgen über die schwindende Kaufkraft von Amazons 88 Milliarden Dollar an Bargeld, Anleihen und ähnlichen Anlagen. Die Inflation, die über die letzten vier Jahre durchschnittlich 4,95% betrug und laut alternativen Messungen sogar höher ist, hat es zunehmend erschwert, dass traditionelle Vermögenswerte mithalten können. Das National Center hebt die beeindruckende Performance von Bitcoin hervor—131% Wachstum im letzten Jahr und 1.246% über fünf Jahre—als Beweis für das Potenzial, als Absicherung gegen Inflation und als Mittel zur Vermögensvermehrung zu dienen.
Als Aktionär hat das National Center das Recht, Änderungen oder Prüfungen der Geschäftsoperationen von Amazon vorzuschlagen, solange diese mit den Aktionärsrechten und den Richtlinien der Unternehmensführung übereinstimmen. Solche Vorschläge sind eine übliche Methode für Interessengruppen, um die Richtlinien großer Unternehmen in Bereichen von Finanzstrategien bis hin zur sozialen Verantwortung zu beeinflussen. Das National Center nutzt seine Position, um Amazons Gremium dazu zu veranlassen, die Bewertung von Bitcoin als potenziellen Schatzvermögenswert zu prüfen, in Übereinstimmung mit seiner Sichtweise auf die Wichtigkeit, den Aktionärswert gegen Inflation und wirtschaftliche Risiken zu bewahren.
Der Vorschlag besagt:
Obwohl Bitcoin derzeit ein volatiler Vermögenswert ist – wie auch Amazon-Aktien zu verschiedenen Zeiten in ihrer Geschichte – haben Unternehmen die Verantwortung, den Aktionärswert sowohl langfristig als auch kurzfristig zu maximieren.
“Die Diversifizierung der Bilanz durch die Aufnahme von ein wenig Bitcoin löst dieses Problem, ohne zu viel Volatilität einzugehen. Amazon sollte mindestens evaluieren, welche Vorteile das Halten von einigen, selbst nur 5%, seiner Vermögenswerte in Bitcoin hätte,” fügt der Vorschlag hinzu.
Der Handlungsaufruf zieht auch Beispiele von Unternehmen wie Microstrategy heran, dessen Aktien dank seiner Bitcoin-Bestände im letzten Jahr Amazons um 537% übertrafen. Andere Unternehmen wie Tesla und Block haben Bitcoin angenommen, und wichtige Amazon-Aktionäre wie Blackrock und Fidelity bieten bitcoinbezogene Investitionsoptionen an. Aktionäre argumentieren, dass die Erkundung des Potentials von Bitcoin Amazon mit sich entwickelnden Unternehmensentwicklungen in Einklang bringen könnte, während es Schutz gegen die nachteiligen Auswirkungen der Inflation bietet. Das National Center for Public Policy Research hat auch einen Aktionärsvorschlag bei Microsoft eingereicht und das Unternehmen aufgefordert, die potenziellen Vorteile einer Investition in Bitcoin zu prüfen.




