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99 bei Razzia in philippinischem Krypto-Betrugszentrum festgenommen

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Die philippinische Polizei hat 99 Personen bei einer Razzia in einem mutmaßlichen Betrugszentrum in Parañaque City festgenommen, dabei ein betrügerisches Kryptowährungs- und Liebesschema aufgedeckt, das ausländische und lokale Arbeitskräfte betraf. Das Unternehmen war nicht registriert und zwang die Mitarbeiter zu kompromittierenden Rollen.

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99 bei Razzia in philippinischem Krypto-Betrugszentrum festgenommen

Philippinische Polizei sprengt Krypto-Betrugszentrum, 99 Festnahmen bei Großeinsatz

Das National Capital Region Police Office (NCRPO), eine Abteilung der Philippine National Police (PNP), gab am Donnerstag bekannt, dass 99 Arbeiter während einer Razzia in einem mutmaßlichen Krypto-Betrugszentrum in Parañaque City, Philippinen, festgenommen wurden.

Maj. Gen. Jose Melencio Nartatez, Chef des NCRPO, berichtete, dass die Polizei das Büro der AIA Company im Centrium Tower 1, Barangay Baclaran, nach Geheimdienstberichten stürmte, laut denen das Geschäft in Kryptowährungs- und Liebesbetrügereien verwickelt war. Unter den Festgenommenen befanden sich drei Schlüsselfiguren: Nan Shan, der Manager; Detu Su, der Besitzer; und Wu Jian Bin, der Supervisor. Bei der Razzia wurden auch 64 ausländische Staatsangehörige, darunter Chinesen, Malaysier und andere, zusammen mit 32 Filipinos, die angeblich als Kundendienstmitarbeiter (CSRs) in der betrügerischen Operation tätig waren, aufgedeckt. Nartatez erklärte:

Die Untersuchung ergab, dass das Unternehmen seine CSRs dazu benutzte, betrügerisch einen Charakter darzustellen, wie zum Beispiel ein wohlhabendes Model, das potenzielle Opfer dazu verleiten würde, in die manipulierte Kryptowährungsbörse/-Handelsplattform zu investieren, mit betrügerischer Absicht.

Die weiteren Ermittlungen enthüllten, dass das Unternehmen nicht bei der Philippinischen Börsenaufsichtsbehörde registriert war. Filipino-Mitarbeiter behaupteten, sie seien zur Teilnahme an den Betrügereien gezwungen und in kompromittierende Rollen gedrängt worden, erklärte Nartatez und sagte:

Während der Befragungen äußerten die Filipinos, dass sie (CSRs) dazu gezwungen wurden, als Betrüger zu arbeiten, während die Models dazu gezwungen wurden, sich aufreizend zu kleiden und laszive Handlungen zu vollführen, welche die CSRs darstellen würden, um ihr potenzielles Opfer anzulocken.

Anklagen nach dem Cybercrime Prevention Act von 2012 und dem Securities Regulations Code der Philippinen werden gegen die Beteiligten vorbereitet.

Was halten Sie von dieser Krypto-Betrugsoperation? Lassen Sie es uns im Kommentarbereich unten wissen.