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73 % der institutionellen Anleger planen, ihre Kryptowährungsbestände im Jahr 2026 aufzustocken, so eine Umfrage von Coinbase

Institutionelle Anleger bauen ihr Engagement im Kryptobereich aus und verschärfen gleichzeitig ihre Risikokontrollen. Dies deutet auf einen Wandel hin hin zu reguliertem Zugang, einer strengeren Governance und einem infrastrukturgetriebenen Wachstum, das die Art und Weise, wie Kapital in die Märkte für digitale Vermögenswerte fließt, neu gestalten könnte.

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73 % der institutionellen Anleger planen, ihre Kryptowährungsbestände im Jahr 2026 aufzustocken, so eine Umfrage von Coinbase

Kryptomärkte im Umbruch: 73 % der Institutionen planen Ausweitung ihres Engagements bei stärkerer Governance

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Die zunehmende Beteiligung institutioneller Anleger an digitalen Vermögenswerten wird zunehmend durch Risikokontrollen und regulierten Zugang bestimmt. Coinbase veröffentlichte am 18. März in einem Bericht die Ergebnisse einer im Januar 2026 durchgeführten Umfrage unter 351 institutionellen Anlegern weltweit und hob dabei Veränderungen in der Allokationsstrategie und den Prioritäten bei der Infrastruktur hervor. Die Ergebnisse deuten auf anhaltende Expansionspläne sowie strengere Governance-Standards für Krypto-Portfolios hin.

Bemerkenswert ist, dass fast drei Viertel der Befragten beabsichtigen, ihre Allokationen in digitale Vermögenswerte im Jahr 2026 zu erhöhen, während die Erwartungen an die Marktperformance weiterhin hoch sind. In dem Bericht heißt es:

„73 % der Befragten beabsichtigen, ihre Allokation in digitale Vermögenswerte im Jahr 2026 zu erhöhen, angetrieben durch größere regulatorische Klarheit, eine erweiterte Verfügbarkeit regulierter Produkte und eine verbesserte Infrastruktur.“

Inmitten dieser Expansion bleibt die Stimmung hinsichtlich der Preisentwicklung positiv, bei gleichzeitig gesteigertem Risikobewusstsein. Coinbase und EY Parthenon erklärten: „74 % erwarten, dass die Krypto-Preise in den nächsten 12 Monaten steigen werden.“ Sie merkten außerdem an: „49 % geben an, dass die jüngste Volatilität ihren Fokus auf Risikomanagement, Liquidität und Positionsgröße verstärkt hat.“

Regulierung und Infrastruktur treiben die nächste Wachstumsphase an

Rund 65 % der Anleger, die planen, ihr Engagement zu erhöhen, nannten klarere Regeln als primären Katalysator, doch gleichzeitig nannten 66 % regulatorische Unsicherheit als Hauptsorge. Die Marktstruktur wurde von 78 % der Teilnehmer als der Bereich genannt, in dem am dringendsten Klarheit benötigt wird, während tokenisierte Vermögenswerte mit ähnlichen Einschränkungen aufgrund unklarer Regeln konfrontiert sind.

Die institutionelle Positionierung spiegelt einen umfassenderen strukturellen Wandel in der Art und Weise wider, wie digitale Vermögenswerte in Portfolios integriert werden. Coinbase und EY Parthenon beschrieben einen Übergang weg von spekulativen Treibern hin zu einer disziplinierten Umsetzung, bei der regulierter Zugang und operative Kontrollen die Teilnahme bestimmen. Diese Phase steht im Einklang mit einem neuen Zyklus von Zuflüssen, der durch eine Infrastruktur auf institutionellem Niveau gestützt wird, anstatt wie früher auf eine vom Privatkundenmarkt getriebene Dynamik zu setzen.

Auch die Portfoliozusammensetzung verlagert sich hin zu vertrauten Finanzinstrumenten und institutionellen Sicherheitsvorkehrungen. Zwei Drittel der Befragten gaben an, über Spot-Krypto-ETFs oder ETPs engagiert zu sein, und 81 % bevorzugen regulierte Vehikel für Spot-Bestände. Auch die Prioritäten bei der Verwahrung haben sich verschoben: 66 % legen Wert auf die Einhaltung regulatorischer Vorschriften und Sicherheitsprotokolle, was einen deutlichen Anstieg gegenüber dem Vorjahresniveau darstellt. Strategien mit mehreren Verwahrstellen sind nach wie vor üblich und werden von 61 % der Unternehmen zur Minderung des operationellen Risikos genutzt. Weltweit beeinflussen regulatorische Unterschiede weiterhin die Akzeptanzmuster und Kapitalströme. Während klarere Rahmenbedingungen in Regionen wie Europa und Teilen Asiens durch definierte Lizenz- und Compliance-Standards zur Teilnahme anregen, bleibt die Unsicherheit in anderen Märkten ein Hemmnis. Diese Unterschiede unterstreichen die Rolle der politischen Konsistenz bei der Bestimmung, wie schnell institutionelles Kapital in den Märkten für digitale Vermögenswerte wächst.

Über die Kernallokationen hinaus beschleunigt sich die Einführung von Infrastruktur in Bereichen wie Stablecoins und Tokenisierung. Coinbase und EY Parthenon erklärten:

„Es wird erwartet, dass die Tokenisierung bald einen bedeutenden Einfluss auf Handel, Clearing und Abwicklung haben wird.“

Das Interesse an tokenisierten Vermögenswerten wächst parallel zur Nutzung von Stablecoins weiter, wobei 86 % der Befragten Stablecoins entweder bereits für Abwicklungs- und Treasury-Funktionen nutzen oder dies prüfen.

Letztendlich entwickeln sich institutionelle Strategien hin zu einer disziplinierten Umsetzung statt zu spekulativen Engagements. Der Bericht führt aus: „Die Dynamik nimmt zu: Das Interesse von Vermögensverwaltern an der Tokenisierung von Vermögenswerten stieg im Jahresvergleich von 40 % auf 64 %, und das Interesse der Anleger an tokenisierten Vermögenswerten stieg von 57 % auf 63 %. Die Skalierung wird stark von regulatorischer Klarheit, Integration und Sekundärliquidität abhängen.“

Bitcoin mag derzeit ruhig sein, aber institutionelle Kapitalflüsse deuten auf größere Bewegungen in der Zukunft hin.

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FAQ 🧭

  • Warum erhöhen Institutionen derzeit ihre Krypto-Allokationen? Größere regulatorische Klarheit und eine verbesserte Infrastruktur treiben das institutionelle Engagement an.
  • Auf welche Risiken achten Institutionen in den Kryptomärkten am meisten? Angesichts der Volatilität legen Investoren den Schwerpunkt auf Risikomanagement, Liquidität und Positionsgröße.
  • Wie bauen Institutionen ihr Engagement in digitalen Vermögenswerten auf? Die meisten bevorzugen regulierte Anlageinstrumente wie Krypto-Spot-ETFs und ETPs für einen sichereren Zugang.
  • Welche Rolle spielt die Regulierung beim Wachstum des Kryptomarktes? Regulatorische Klarheit bleibt der entscheidende Faktor für institutionelle Kapitalzuflüsse und die Skalierung.
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