Ab dem 17. Juni 2025 um 8 Uhr Eastern Time befinden sich Israel und Iran im fünften aufeinanderfolgenden Tag eines direkten Militäraustauschs, wobei beide Nationen weiterhin Raketenangriffe und Luftangriffe durchführen. Eine Vorhersage von Polymarket sieht eine 45%ige Wahrscheinlichkeit, dass das US-Militär vor Juli gegen den Iran interveniert.
45% Wahrscheinlichkeit, dass das US-Militär Iran vor Juli angreifen wird – Märkte in hoher Alarmbereitschaft

Prognosemärkte bewerten Israel-Iran-Konfrontation und mögliche US-Beteiligung
In der Zwischenzeit sind die Spannungen im Nahen Osten tief verwurzelt, und die Prognosemärkte sind voller Spekulationen. Auf Kalshi, der US-regulierten Börse, deutet eine Wette in Höhe von 52.999 US-Dollar auf eine 41%ige Wahrscheinlichkeit eines US-Iran-Nuklearabkommens in diesem Jahr hin. Derselbe Markt sieht die Chancen bei 42% für ein Treffen einer US-Delegation mit iranischen Offiziellen vor Juli.

Auf dem blockchain-basierten Polymarket konzentrieren sich die Wetter darauf, ob die USA vor Juli Gewalt gegen den Iran einsetzen werden. Diese Wette hat ein Volumen von 6,59 Millionen US-Dollar angezogen und liegt bei einer 45% Chance. Noch gestern, am 16. Juni um 20 Uhr Eastern Time, erreichten diese Chancen ihren Höchststand bei 66,9%.

Eine weitere Polymarket-Wette mit einem Volumen von 1,62 Millionen US-Dollar sieht eine 51% Chance, dass die USA bis Ende des Jahres ein Nuklearabkommen sichern werden. Die Bedingungen lauten: „Dieser Markt wird mit ‚Ja‘ gelöst, wenn eine offizielle Vereinbarung über die iranische Nuklearforschung und/oder die Entwicklung von Nuklearwaffen, definiert als öffentlich angekündigtes gegenseitiges Abkommen, zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran zwischen dem 4. Februar und dem 31. Dezember 2025 erreicht wird.“
Berichten zufolge verließ Präsident Donald Trump den G7-Gipfel abrupt, um auf die Krise zu reagieren, drängte auf eine sofortige Evakuierung Teherans und deutete auf einen weit umfassenderen Plan als nur einen Waffenstillstand hin. In der Zwischenzeit hat die chinesische Botschaft in Tel Aviv chinesische Staatsbürger aufgefordert, Israel umgehend zu verlassen. Die Besorgnis wächst, dass diese Konfrontation sich zu einem breiteren regionalen Krieg ausweiten könnte, insbesondere wenn die USA sich direkt beteiligen.
Da sich die diplomatischen Kanäle verengen und die Märkte geopolitische Risiken einpreisen, könnten die nächsten Wochen als Prüfstein für die amerikanische Außenpolitik unter Druck dienen. Während militärische Manöver mit probabilistischen Wetten kollidieren, reichen die echten Einsätze weit über Prozentsätze hinaus – hin zur globalen Stabilität, wirtschaftlichen Folgen und den unvorhersehbaren Konsequenzen politischer Zockerei in einem nuklear angehauchten Theater.




