Vor elf Monaten und dreizehn Tagen begrüßten die USA ihre ersten börsengehandelten Bitcoin-Fonds (ETFs) im Bereich der traditionellen Finanzen (tradfi). Seit ihrem Debüt haben diese ETFs nicht nur Rekorde gebrochen, sondern auch mehr als eine Million Bitcoins angesammelt.
3 Krypto-Titanen—Blackrock, Grayscale und Fidelity—beherrschen 85 % der US Bitcoin ETF-Reserven
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Aufstrebende Spot-ETFs lösen Machtverschiebungen bei Krypto-Investitionen aus
Der Start dieser Spot-Bitcoin-ETFs war ein bahnbrechendes Ereignis, bei dem zehn Fonds sofort in den Wettbewerb eintraten, obwohl elf grünes Licht erhalten hatten. Hashdex’s DEFI-Fonds musste von einem Futures-ETF zu einem Spot-Bitcoin-Fonds wechseln und vollzog den Wechsel erst Ende März. Ähnlich erging es dem Bitcoin Mini Trust von Grayscale, das erst Ende Juli ans Licht der Öffentlichkeit trat. Bis zum 24. Dezember 2024 halten diese Fonds gemeinsam beeindruckende 1,132,727.50 BTC, laut ihren jeweiligen Websites.
Blackrock steht als Gigant unter diesen Fonds heraus und hält 553,055.27 BTC, die heute ungefähr 54,4 Milliarden Dollar wert sind. Diese kolossale Menge stellt satte 48,82 % der 1,13 Millionen BTC dar, die unter den zwölf Fonds geteilt werden. Danach folgt Grayscales GBTC, das am 24. Dezember beeindruckende 207,100.18 BTC hält, die etwa 20,3 Milliarden Dollar wert sind. Blackrocks IBIT wird an der Nasdaq gehandelt, während GBTC seinen Tanz an der New York Stock Exchange (NYSE) aufführt.

Bei der Cboe nimmt Fidelity’s FBTC den dritten Platz ein und kommandiert 203,194.05 BTC, was sich in coole 20 Milliarden Dollar übersetzt. Es ist absolut erstaunlich, dass Blackrocks IBIT und Fidelitys FBTC in diesem Jahr so einen Schatz angehäuft haben, und noch faszinierender ist es, dass etwa 400,000 BTC aus dem Schatz von GBTC verschwunden sind, seit das Jahr begann. Bevor es an die Öffentlichkeit an der NYSE ging, war GBTC ein OTC-Schatz mit über 600,000 BTC.
Trotz dieses Abflusses, mit GBTC und FBTC Kopf an Kopf in ihren BTC-Reserven, gibt es keinen Vergleich mit der kolossalen Größe dieser drei Giganten. Allerdings hat IBIT sie beide überholt. Der nächste in der Reihe, wenn es um Bitcoin-Bestände geht, ist der ARKB-Fonds von Ark Invest und 21shares, der 47,013 BTC gesammelt hat, das entspricht heute 4,6 Milliarden Dollar – eine Zahl, die im Vergleich zu den 20 Milliarden von GBTC und FBTC und den gewaltigen 54,4 Milliarden von IBIT verblasst.
Dicht dahinter hält Bitwise’s BITB 40,909.86 BTC und Grayscales Bitcoin Mini Trust sichert 38,275.49 BTC. Zusammen bilden ARKB, BITB und Grayscales Bitcoin Mini Trust ihren eigenen Elite-Club mit ihren beträchtlichen Reserven. Vanecks HODL liegt nicht weit dahinter mit 13,716.827 BTC, die rund 1,3 Milliarden Dollar wert sind. Etwas darunter hält Coinshares’ Valkyrie BRRR 9,069.3 BTC, was 892 Millionen Dollar entspricht. Invescos BTCO beansprucht etwa 8,780 BTC, und Franklin Templetons EZBC liegt bei etwa 7,624.52 BTC, während Wisdomtrees BTCW stabile 3,841 BTC hält.
Schließlich rundet Hashdex’s DEFI die Liste mit bescheidenen 148 BTC ab, die 14,5 Millionen Dollar wert sind. Diese historische Ansammlung von über einer Million Bitcoins durch US-Spot-ETFs innerhalb ihres ersten Jahres signalisiert eine tektonische Verschiebung in der Zugänglichkeit von Kryptowährungsinvestitionen. Die Dominanz der drei großen Akteure – Blackrock, Grayscale und Fidelity – mit über 85 % der gesamten Bestände demonstriert sowohl die konzentrierte Natur der institutionellen Kryptoadoption als auch die wettbewerbsintensiven Dynamiken, die diese aufstrebenden Finanzvehikel gestalten.
Der deutliche Unterschied zwischen den erstklassigen Fonds und kleineren Akteuren lässt auf einen möglichen Konsolidierungstrend im Bitcoin-ETF-Bereich schließen, während gleichzeitig hervorgehoben wird, wie traditionelle finanzielle Kraftzentren schnell die Dominanz erlangt haben. Während sich diese Fonds weiterentwickeln, stellen ihre kollektiven Bestände einen signifikanten Teil des im Umlauf befindlichen Bitcoin-Angebots dar, was zukünftige Marktdynamiken und institutionelle Adoptionsmuster beeinflussen könnte.




