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2026 Wird Nicht Über Zyklen Gehen — Forschung Zeigt, Was Tatsächlich Die Kryptopreise Antreiben Wird

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Kryptomärkte geben ihren Vierjahreszyklus auf, da ETFs, konzentrierte Liquidität und Anlegeraufmerksamkeit die Preisfindung neu gestalten. Wintermute-Forschung weist auf 2026 als den Moment hin, in dem digitale Vermögenswerte wie globale Finanzinstrumente gehandelt werden.

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2026 Wird Nicht Über Zyklen Gehen — Forschung Zeigt, Was Tatsächlich Die Kryptopreise Antreiben Wird

Der Vierjahreszyklus ist vorbei, und 2026 wird laut Forschung Krypto wie ein globales Asset bepreist

Strukturelle Kräfte treten als dominanter Einfluss auf die digitalen Vermögensmärkte hervor. Die algorithmische Handelsfirma und Market Maker Wintermute teilte am 19. Januar auf der Social-Media-Plattform X Forschungsergebnisse mit, die erklären, warum der Vierjahreszyklus von Krypto verblasst und identifiziert die spezifischen Mechanismen, von denen sie erwartet, dass sie die Preise im Jahr 2026 antreiben.

Das Unternehmen erklärte:

„Der traditionelle Vierjahreszyklus wird obsolet. Die Marktperformance wird nicht mehr durch sich selbst erfüllende Timing-Narrative bestimmt, sondern durch den Fluss der Liquidität und die Konzentration der Anlegeraufmerksamkeit.“

Der Beitrag verwies die Leser auf Wintermutes Bericht mit dem Titel „Digital asset OTC market 2025“, der am 13. Januar veröffentlicht wurde und untersuchte, wie sich das Marktverhalten im Jahr 2025 von den Erwartungen eines breit angelegten Nach-Halbierungs-Rallye unterschied. Anhand von Over-the-Counter-Flussdaten skizzierte die Forschung, wie krypto-eigenes Kapital zuvor als rotierender Pool agierte, wobei Gewinne von Bitcoin in Ethereum und dann in wichtige Token und Altcoins flossen. Diese Übertragung schwächte sich im Jahr 2025 materiell ab, als börsengehandelte Fonds (ETFs) und digitale Aktivtienfonds anhaltende Zuflüsse absorbierten, ohne das Kapital über den breiteren Markt zu recyceln. Die Analyse beschrieb diese Fahrzeuge als effektiv geschlossene Systeme, die eine anhaltende Nachfrage nach einem engen Set von Großkapitalwerten unterstützen, während sie die Teilnahme und Preisreaktivität anderswo reduzierten.

Weiterlesen: Der Vierjahreszyklus von Bitcoin ist nicht tot — Forschung enthüllt Bären, allmählichen Rückgang voraus

Vor diesem Hintergrund detaillierte Wintermute drei Kräfte, von denen sie erwartet, dass sie die Preisdynamik im Jahr 2026 formen. Die erste betrifft, ob ETFs und digitale Aktivtienfonds ihre Mandate über eine kleine Gruppe von Majors hinaus erweitern und damit institutionelle Liquidität ermöglichen, auch andere Vermögenswerte zu erreichen, wobei frühere Solana- und XRP-Anträge als erste Signale hervorgehoben werden. Der zweite Faktor konzentriert sich auf die Performance von Bitcoin oder Ethereum, da eine starke Rallye in einem der beiden einen Wohlstandseffekt wie 2024 erzeugen könnte und Kapital dazu ermutigen könnte, weiter entlang der Risikokurve zu gehen. Der dritte Treiber konzentriert sich auf die Aufmerksamkeit der Investoren, insbesondere ob das Interesse des Einzelhandels von Aktien, die mit künstlicher Intelligenz, seltenen Erden und Quantencomputing verbunden sind, auf Krypto zurückkehrt, was neue Stablecoin-Emissionen und ein breiteres Marktengagement unterstützt.

Wintermute betonte, dass diese Kräfte bestimmen werden, ob sich die Konzentration lockert oder bestehen bleibt und schloss:

„Die Ergebnisse werden davon abhängen, ob einer dieser Katalysatoren die Liquidität bedeutend über eine Handvoll von Großkapitalwerten hinaus erweitert oder ob die Konzentration bestehen bleibt. Zu verstehen, wohin Kapital fließen kann und welche strukturellen Änderungen nötig sind, wird bestimmen, was im Jahr 2026 funktioniert.“

Der Bericht rahmt den Zugang zur Liquidität, die Performance der wichtigsten Vermögenswerte und die Aufmerksamkeit der Anleger als die primären Hebel ein, die voraussichtlich den Kryptopreis im nächsten Jahr beeinflussen werden.

FAQ

  • Warum verliert der Vierjahres-Krypto-Zyklus an Relevanz?
    Wintermute sagt, dass Liquidationskonzentration und institutionelle Kapitalströme nun die Vorhersagbarkeit halbsnahmegetriebener Timing-Narrative überwiegen.
  • Wie beeinflussten ETFs und Trusts die Kryptomärkte im Jahr 2025?
    Diese Fahrzeuge absorbierten Kapital in geschlossene Systeme, hielten die Nachfrage nach großen Vermögenswerten aufrecht, während sie den Spillover auf Altcoins einschränkten.
  • Was passierte mit Altcoin-Rallyes im Jahr 2025?
    Altcoin-Rallyes verkürzten sich im Durchschnitt auf etwa 20 Tage, da Großkapitalwerte die meisten neuen Zuflüsse einfingen.
  • Was könnte die Krypto-Liquidität im Jahr 2026 erweitern?
    Wintermute verweist auf erweiterte ETF-Mandate, stärkere Bitcoin- oder Ethereum-Performance oder eine erneuerte, retailgetriebene Stablecoin-Emission.
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