Ein weltumspannender Crypto-Romantik-Betrug, der 2,5 Millionen Dollar durch digitale Geldbörsen schleuste, ist aufgedeckt worden und entlarvt einen Drahtzieher, der nun mit 40 Jahren hinter Gittern rechnen muss.
$2,5M Krypto-Betrugsmasche aufgedeckt: Nigerianischer Verdächtiger in US-Gewahrsam verfolgt

Fahnder jagen Verdächtigen im $2,5 Mio. Crypto-Betrug – Nun drohen ihm 40 Jahre Gefängnis
Das US-Justizministerium (DOJ) gab am 9. April bekannt, dass ein Nigerianer in Massachusetts angeklagt wurde, weil er angeblich einen komplexen Romantik-Betrug orchestriert hat, der Opfer um mehr als 2,5 Millionen Dollar betrogen und diese Gelder in Kryptowährungskonten gelenkt haben soll, die er heimlich verwaltete.
Charles Uchenna Nwadavid, 34, wurde am 7. April am internationalen Flughafen Dallas-Fort Worth verhaftet, nachdem er aus dem Vereinigten Königreich angekommen war. Laut Staatsanwälten wird Nwadavid beschuldigt, von 2016 bis 2019 Romantik-Betrugsmaschen betrieben zu haben, die sich gegen Einzelpersonen in den gesamten USA richteten. Das Schema soll das Erstellen gefälschter Online-Identitäten umfasst haben, um täuschende romantische Beziehungen mit Opfern aufzubauen. Eines dieser Opfer, eine Frau aus Massachusetts, wurde unwissentlich zu einem Vermittler für die Überweisung von Geld von fünf weiteren Personen, die ebenfalls ins Visier genommen wurden. Das DOJ merkte an:
Nwadavid habe dann angeblich Opfer 1 dazu gebracht, ihr eigenes und das Geld der anderen Opfer durch Kryptowährungstransaktionen an ihn weiterzuleiten, und habe angeblich von Übersee aus auf Konten im Namen von Opfer 1 zugegriffen, um die Gelder der Opfer auf Konten zu transferieren, die er bei Localbitcoins, einer Online-Kryptowährungsplattform, kontrollierte.
Eine Bundesgrandjury in Boston hatte ihn bereits im Januar 2024 wegen Postbetrugs und Geldwäsche angeklagt. Er bleibt in Gewahrsam nach einem Auftritt vor einem Bundesgericht in Texas und soll für weitere rechtliche Verfahren nach Boston überführt werden. Die Behörden sagen, dass die Verwendung digitaler Vermögenswerte es Nwadavid ermöglichte, die Quelle der Gelder zu verschleiern, während er direkten Zugriff aus dem Ausland behielt.
Im Falle einer Verurteilung könnte Nwadavid mit schweren rechtlichen Konsequenzen rechnen. “Die Anklage wegen Postbetrugs sieht eine Strafe von bis zu 20 Jahren Gefängnis, drei Jahren unter Aufsicht, eine Geldstrafe von bis zu 250.000 Dollar oder dem doppelten Verlust des Opfers, Entschädigung sowie Einziehung vor,” erläuterte das Justizministerium und fügte hinzu:
Die Geldwäschevorwürfe sehen eine Strafe von bis zu 20 Jahren Gefängnis, drei Jahren unter Aufsicht und eine Geldstrafe von bis zu 500.000 Dollar oder dem doppelten Wert des bei den Transaktionen gewaschenen Eigentums, Entschädigung sowie Einziehung vor.




